Klarziffer

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Für Ärztinnen und Ärzte in eigener Praxis

Privatrechnungen der Praxis selbst schreiben.

Fester Preis statt Prozent vom Umsatz. Die GOÄ-Prüfung läuft schon beim Schreiben mit, und die Patientendaten bleiben in Ihrer Praxis. Am PC am Empfang, am Tablet oder unterwegs am Handy.

Kostenlos ausprobieren

Die ersten 10 Rechnungen sind kostenlos, ohne Abo und ohne Anmeldung. Mit einem Beispielpatienten können Sie vorher alles ansehen, ohne eine Rechnung zu verbrauchen.

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RechnungNr. 2026-0118
GOÄLeistungFaktorBetrag
1Beratung2,310,72 €
7Untersuchung Organsystem2,321,45 €
250Blutentnahme1,84,20 €
651Ruhe-EKG1,826,54 €
Rechnungsbetrag62,91 €

Hausärztliche Privatsprechstunde. Punktwert 5,82873 Cent, Beträge wie in der App berechnet.

Beispiel, Darstellung vereinfacht

Passt Klarziffer zu Ihrer Praxis?

Ehrlich gesagt: nicht zu jeder. So können Sie es schnell einschätzen.

Gut geeignet

  • Kleine Privat- und Selbstzahlerpraxen ohne große Praxissoftware, die bisher in Word oder Excel schreiben oder eine Verrechnungsstelle mit Prozentgebühr bezahlen
  • Hausärztinnen und Hausärzte mit Hausbesuchen und Pflegeheimen: Rechnung vor Ort am Handy, Wegegeld wird auf alle Patienten am selben Ort verteilt
  • Nebentätigkeiten wie Gutachten, Leichenschau, Reise- und Sportmedizin oder Tauglichkeitsuntersuchungen, auf Wunsch mit Umsatzsteuer je Position
  • Kassenpraxen mit wenigen Privatpatienten, deren Praxissoftware die GOÄ umständlich macht. Die Stammdaten kommen per GDT aus der Praxissoftware.

Eher nicht geeignet

  • Praxen, deren Praxissoftware die Privatabrechnung schon gut erledigt
  • Größere Praxen, in denen mehrere Personen mit eigenen Benutzern und Rechten arbeiten sollen. Das gibt es in Klarziffer nicht: Mehrere Geräte gleichen sich nur ab.
  • Wer Mahnwesen bis zum Inkasso und einen Ausfallschutz abgeben möchte. Das leistet eine Verrechnungsstelle, Klarziffer nicht.

Was in der Praxis hilft

Stammdaten übernehmen

Per GDT aus der Praxissoftware (Medistar, Albis, Turbomed, T2med und andere) oder als Tabelle (CSV) aus Excel und der bisherigen Software. Doppelte Patienten legt Klarziffer nicht an.

Schnell zur richtigen Ziffer

Favoriten und fertige Leistungsketten passend zu Ihrer Fachrichtung, Suche mit Alltagswörtern wie „EKG“ oder „Naht“. Analogleistungen und Auslagen mit eigener Beschreibung.

Begründungen und Warnungen

Bausteine für Begründungen über dem Schwellenwert. Vor dem Festschreiben warnt Klarziffer bei fehlender Begründung, Höchstsatz oder Ziffern, die nicht nebeneinander gehen.

Zahlungen und Mahnungen

Zahlungseingänge, überfällige Rechnungen, Erinnerung und Mahnung per Klick, auf Wunsch per E-Mail. Vor der Verjährung warnt Klarziffer rechtzeitig.

Was Sie nicht brauchen, etwa Wegegeld oder Leichenschau, blenden Sie aus. Zu Beginn wählen Sie den Einsatzbereich „Eigene Praxis“ und Ihre Fachrichtung, dann zeigt Klarziffer passende Favoriten und Leistungsketten.

So sieht es am PC aus

Aufnahmen aus der App, alle Patienten sind erfunden. Zum Vergrößern auf ein Bild klicken.

Klarziffer am PC: Positionen einer Rechnung mit Faktor und Betrag, darunter der Hinweis Vielleicht vergessen für Wegegeld und Zuschlag
Positionen in einer TabelleZiffer, Faktor und Betrag auf einen Blick. Fehlt beim Hausbesuch ein Zuschlag oder das Wegegeld, steht der Vorschlag direkt darunter.
Klarziffer am PC: fertige Rechnung nach GOÄ, daneben Zahlungseingänge, Zahlungserinnerung, Korrigieren und Protokoll
Fertige Rechnung mit ZahlungenLinks die Rechnung, rechts Zahlungseingang, Erinnerung, Korrektur und Protokoll. Festgeschriebene Rechnungen bleiben unverändert.

Was kostet die Abrechnung im Jahr?

Rechenbeispiel: kleine Privatpraxis

60 Privatrechnungen im Monat zu durchschnittlich 90 € sind 5.400 € im Monat und 64.800 € im Jahr.

Verrechnungsstelle bei 3 % Gebühr1.944 € im Jahr
Verrechnungsstelle bei 5 % Gebühr3.240 € im Jahr
Klarziffer UnbegrenztLight reicht nur bis 25 Rechnungen im Monat179 € im Jahr

Die Gebühren der Verrechnungsstellen sind je Vertrag verschieden; 3 und 5 % sind Beispielwerte. Dafür übernimmt die Verrechnungsstelle auch Mahnwesen bis zum Inkasso und je nach Vertrag einen Ausfallschutz. Mit Klarziffer schreiben und mahnen Sie selbst. Mehr dazu im Ratgeber: Selbst abrechnen oder Verrechnungsstelle?

Häufige Fragen aus Praxen

Ich habe schon eine Praxissoftware. Brauche ich Klarziffer dann?

Wenn Ihre Praxissoftware die Privatabrechnung gut kann, eher nicht. Klarziffer lohnt sich, wenn die GOÄ dort umständlich ist, Sie nur wenige Privatpatienten haben oder unterwegs am Handy abrechnen möchten. Die Patientenakte bleibt in Ihrer Praxissoftware, Klarziffer schreibt nur die Rechnungen.

Wie kommen die Patientendaten aus der Praxissoftware in Klarziffer?

Über eine GDT-Datei, die fast jede Praxissoftware erzeugen kann (zum Beispiel Medistar, Albis, Turbomed, T2med). Sie richten Klarziffer dort einmal als externes Gerät ein und übertragen nur die Stammdaten. Ganze Patientenlisten übernehmen Sie als Tabelle (CSV), etwa aus Excel. Beides geht am Computer. Versicherung und Tarif bitte danach prüfen.

Können meine Medizinischen Fachangestellten mit Klarziffer arbeiten?

Ja, zum Beispiel am PC am Empfang. Es gibt aber keine eigenen Benutzer mit eigenen Rechten: Wer das Passwort eines Geräts kennt, sieht dort alle Patienten und Rechnungen. Mehrere Geräte gleichen sich ab, über einen gemeinsamen Ordner (zum Beispiel eine NAS), direkt im selben WLAN oder per Datei. Unbegrenzt gilt für bis zu 5 Geräte. Wer abgestufte Zugriffsrechte für ein größeres Team braucht, ist mit einer Praxissoftware besser bedient.

Ich rechne bisher über eine Verrechnungsstelle ab. Wie wechsle ich?

Neue Rechnungen schreiben Sie in Klarziffer, die laufenden Fälle führt die Verrechnungsstelle zu Ende. Prüfen Sie vorher die Kündigungsfrist in Ihrem Vertrag. Ihre Patientenliste übernehmen Sie als Tabelle (CSV) oder einzeln per GDT. Ob Ihre Verrechnungsstelle später einzelne überfällige Rechnungen übernimmt, klären Sie bitte mit ihr.

Ich schreibe meine Rechnungen bisher in Word oder Excel. Was ändert sich?

Sie suchen die Ziffer statt sie abzutippen, Beträge und Pflichtangaben setzt Klarziffer selbst, und vor dem Festschreiben warnt es bei fehlenden Begründungen oder Ziffern, die nicht nebeneinander gehen. Ihre Patientenliste übernehmen Sie als Tabelle (CSV), den Aufbau der Rechnungsnummer legen Sie selbst fest. Ihre alten Rechnungen bewahren Sie weiter wie bisher auf.

Wie lange muss ich Rechnungen aufbewahren, und übernimmt Klarziffer das?

Rechnungen müssen Sie für das Finanzamt seit 2025 in der Regel 8 Jahre aufbewahren, die Patientenakte 10 Jahre. Fertige Rechnungen sind in Klarziffer festgeschrieben und lassen sich nicht mehr ändern, nur stornieren. Ein Archiv ist Klarziffer aber nicht: Legen Sie jede Rechnung zusätzlich als PDF oder ausgedruckt ab und sichern Sie Ihre Daten regelmäßig. Einzelheiten im Ratgeber: Aufbewahrungsfristen für Ärzte.

Was ist mit dem Datenschutz?

Patienten- und Rechnungsdaten liegen verschlüsselt nur auf Ihren eigenen Geräten und in Ihren Sicherungen. Klarziffer hat keinen Server und keine Cloud für Ihre Daten. Anders als bei einer Verrechnungsstelle geben Sie keine Patientendaten an Dritte weiter. Rechnungen per E-Mail verschickt Klarziffer nur auf Wunsch des Patienten, als PDF mit Passwort.

Preise

Für eine Praxis passt meist Unbegrenzt: 18 € im Monat oder 179 € im Jahr, beliebig viele Rechnungen, bis zu 5 Geräte. Light (8 € im Monat oder 79 € im Jahr) reicht bis 25 Rechnungen im Monat und 2 Geräte. Auf Wunsch auch ohne Abo.

Feste Preise, keine Prozente vom Umsatz. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Nur für Ärztinnen und Ärzte als Unternehmer (§ 14 BGB). Alle Preise und Bedingungen

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Fragen zu Ihrer Praxis? Schreiben Sie an support@klarziffer.de, ich antworte selbst. Tim Dunkelberg, Arzt und Entwickler von Klarziffer.